B2_Deep Dive

Insektensterben – warum Schokolade teuer wird

Dienstag, 30. September, 11.00–12.30

  • Prof. Dr. Arndt Feuerbacher, Leiter des Fachgebiets ökologische-ökonomische Politikmodellierung, Universität Hohenheim
  • Dr. Demetra Rakosy, Leiterin AG Wildbienen-Monitoring, Institut für Biodiversität, Thünen-Institut, Braunschweig
  • Prof. Dr. Teja Tscharntke, Leiter der Abteilung Agrarökologie, Universität Göttingen
  • Joachim Budde, Freier Wissenschaftsjournalist, Bonn / RiffReporter
  • Iris Proff, Freie Wissenschaftsjournalistin, Köln [Moderation]

Bestäubende Insekten gehen weltweit zurück. In den Tropen führt dieser Rückgang schon zu sinkenden Erträgen von Kakao und Kaffee – und bei uns zu steigenden Preisen für diese Produkte. In der deutschen Landwirtschaft macht sich der Rückgang an Wildbienen und Schmetterlingen ebenfalls bemerkbar, auch wenn mit dem Getreidebau ein Großteil unserer Ackerwirtschaft nicht von Bestäubern abhängig ist.

Bedroht das Insektensterben langfristig die Ernährungssicherheit und was lässt sich dagegen tun? Müssen wir bald per Hand bestäuben? Können Honigbienen den Verlust der Wildbienen kompensieren? Agrarökonomen versuchen, der Bestäubung einen ökonomischen Wert zuzuordnen. Dadurch lässt sich der Schaden quantifizieren, der durch ihren Verlust entsteht – aber wie sinnvoll ist das, auch in der Berichterstattung über das Thema?

Prof. Dr. Arndt Feuerbacher, Leiter des Fachgebiets ökologische-ökonomische Politikmodellierung, Universität Hohenheim

Joachim Budde, Freier Wissenschaftsjournalist, Bonn / RiffReporter
Foto: Ira Nimsdorf

Dr. Demetra Rakosy, Leiterin AG Wildbienen-Monitoring, Institut für Biodiversität, Thünen-Institut, Braunschweig

Prof. Dr. Teja Tscharntke, Leiter der Abteilung Agrarökologie, Universität Göttingen

Iris Proff, Freie Wissenschaftsjournalistin, Köln [Moderation]