Was macht KI mit dem Mediensystem?
B5_Diskussion
Freitag, 16. Oktober | 14.00–15.30 | Schloss Herrenhausen
- Prof. Dr. Christopher Buschow, Professor für Digitalen Journalismus, Technische Universität Hamburg und Head of Digital Journalism, Hamburg Media School
- Sebastian Horn, Stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und Director AI der ZEIT Verlagsgruppe
- Daniel Lingenhöhl, Chefredakteur, Spektrum der Wissenschaft
- Friederike Walch-Nasseri, Freie Journalistin (Podcast „KI verstehen“),
- Johanna Heinz, Product Owner, Science Media Center Germany (SMC) [Moderation]
Die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellt auch den Journalismus vor enorme Herausforderungen. Medienschaffende fürchten, als Vermittler zwischen Information und Publikum überflüssig zu werden, aber auch um die Qualität des Journalismus. KI-Systeme beantworten Anfragen direkt, Nutzer:innen klicken sich immer seltener zu journalistischen Quellen durch.
Gleichzeitig entsteht ein neues Publikum: Agenten suchen, filtern und fassen Informationen zusammen, bevor ein Mensch sie zu Gesicht bekommt. Welche Rolle kann Journalismus zukünftig in einem KI-geprägten Medienökosystem spielen? Wie können Large Language Models (LLMs) den Journalismus unterstützen?
Wie wirkt sich das veränderte Nutzungsverhalten auf Reichweite, Publikumsbindung und Geschäftsmodelle aus? Und wie schaffen Medienhäuser den Spagat zwischen dem Schutz ihrer Inhalte und der Notwendigkeit, sichtbar zu bleiben?
Kurzum: Wie muss sich der Journalismus weiterentwickeln, um im Zeitalter von KI relevant zu bleiben? Diese Session ist explizit nicht gedacht als Format, in dem Medien erzählen, was sie mit KI machen, sondern mit Expert:innen, die das Informationsökosystem und Nutzungsverhalten von Usern beobachten.
