A1_Einspruch
Wissenschaft und Freiheit
Montag, 29. September, 12.30–13.30
- Prof. Dr. Patrick Cramer Präsident, Max-Planck-Gesellschaft
In Zeiten, in denen Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit in vielen Teilen der Welt zunehmen, stellt Patrick Cramer das Verhältnis von Wissenschaft und Freiheit in den Mittelpunkt seiner Keynote zur Eröffnung der #WW25. Gegenwärtig stehen Forschende und Wissenschaftseinrichtungen weltweit unter Druck, wobei insbesondere die Situation in den USA international Aufmerksamkeit erregt. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft skizziert, welche Formen die Attacken auf die Forschungs- und Hochschullandschaft annehmen, wie die internationale Wissenschaftscommunity mit der Situation umgeht und welche Art der Unterstützung er für notwendig hält.
Angesichts der aktuellen Lage geht er der Frage nach, inwiefern die Angriffe auch die Wissenschaft als „globales Unterfangen“ torpedieren – und warum es dabei nicht nur um die Wissenschaft selbst, sondern um mehr geht: Welche Bedeutung hat Wissenschaftsfreiheit für eine demokratische Gesellschaft? Wie stark steht der Konsens, dass freie Bildung und Forschung ein öffentliches Gut sind – „getragen von der Gesellschaft, für die Gesellschaft“ – unter Legitimierungsdruck? Dabei nimmt Patrick Cramer auch die aktuelle Situation in Deutschland in den Blick. Schließlich beschreibt Patrick Cramer, was der Schutz von Universitäten und Forschungseinrichtungen für ihn bedeutet – und warum Wissenschaft, Journalismus und Öffentlichkeit gemeinsam für ihre demokratischen Freiheiten einstehen müssen.

Prof. Dr. Patrick Cramer Präsident, Max-Planck-Gesellschaft
Foto: Christoph Mukherjee
