B4_Workshop

Das Ende des Wissenschaftsmagazins und der Angriff auf den ÖRR

Dienstag, 30. September, 11.00–12.30

  • Sylvie Ahrens-Urbanek (Reporter ohne Grenzen),
  • Mirko Bischofberger, Head of Knowledge and Technology Transfer der Swiss National Science Foundation (SNSF) und Founder von Science Studios
  • Anja Martini, Leiterin Ressort Wissen, tagesschau
  • Gábor Paál, Leiter Wissenschaft und Bildung, SWR
  • Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund [Moderation]

Der Wissenschaftsjournalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk steht in der Schweiz, Deutschland und Österreich zunehmend unter Druck. Jüngstes Beispiel ist die geplante Einstellung des renommierten „Wissenschaftsmagazins“ des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Der Schritt hat zu erheblichem Unmut in der scientific community geführt: Namhafte Wissenschaftler:innen protestieren mit einer Petition gegen die Kürzungen im Wissenschaftsjournalismus, flankiert von einem Offenen Brief der Schweizer Akademien der Wissenschaften, die den SRF auffordern, die Entscheidung zu überdenken.

Von diesem Fall wollen wir den Bogen schlagen zum Angriff auf den ÖRR im DACH-Raum: Gibt es ein Muster der Attacken? Wer tut was dagegen? Welche Ideen und Initiativen gibt es, um die Relevanz des Wissenschaftsjournalismus für den ÖRR und als „Kernaufgabe des Public Service“ deutlich zu machen?

Mirko Bischofberger, Head of Knowledge and Technology Transfer der Swiss National Science Foundation (SNSF) und Founder von Science Studios
Foto: Martin Boyer

Anja Martini, Leiterin Ressort Wissen, tagesschau

Gábor Paál, Leiter Wissenschaft und Bildung, SWR

Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund [Moderation] Foto: TU Dortmund