PROGRAMM
(Änderungen vorbehalten)
Mittwoch, 14. Oktober 2026: European Conference of Science Journalism
ab 8.00
Check-in
Schloss Herrenhausen
9.00-9.15
Opening Welcome to ECSJ 2026
(UG, Auditorium)
9.15-10.15
1st Keynote Speech
(UG, Auditorium)
10.15-10.30
Coffee Break
(1. OG, Festsaal)
10.30-12.00
Session 1
Public media crisis
Session 2
Pseudoscience & Misinformation
Session 3
Live journalism
Session 4
Writing in English
Science Insight
12.00-13.00
Lunch Break
(1. OG, Festsaal)
13.00-14.00
2nd Keynote Speech
(Basement, Auditorium)
14.00-14.30
Coffee Break
(1. OG, Festsaal)
14.30-16.00
Session 5
Journalism models
Session 6
Diversity in Science Journalism
Session 7
Vibe coding
Session 8
Investigative journalism
Science Insight
16.00-16.30
Coffee Break
(1. OG, Festsaal)
16.30-18.00
Session 9
Science journalism in the Balkans
Session 10
Mental Health & Resilience
Session 11
Science & Art
Session 12
Science journalism without borders
Science Insight
ab 18.30
EVENING PROGRAM: “European Night” with European Award Ceremony
Empfang und Buffet im Atrium der Leibniz-Universität Hannover

Donnerstag, 15. Oktober 2026: European Conference of Science Journalism & WISSENSWERTE
8.30–12.00
WISSENSORTE | Besuch von Forschungseinrichtungen in der Region
(in Englisch)
ab 10.00
Check-in
Schloss Herrenhausen
11.15-11.45
Begrüßung für neue WISSENSWERTE-Teilnehmende & Netzwerktreffen
(EG, Seminarraum 1)
12.00-12.30
Begrüßung & Eröffnung
(UG, Auditorium)
12.30-13.30
A1_EINSPRUCH
“How to survive your investigation”
(UG, Auditorium)
13.30-14.30
Pause & Imbiss
(1. OG, Festsaal)
14.30-16.00
A2_DeepDive
The Peer Review Crisis
(in Englisch)
Joint WW & ECSJ Session
A3_Werkstatt
The Forever Lobbying Project
(in Englisch)
Joint WW & ECSJ Session
A4_Diskussion
Thesen zur Zukunft des Wissenschaftsjournalismus
In Kooperation mit der WPK
Science Insight
16.00-17.00
Pause & Fachausstellung WissensCampus [WPK-Mitgliederversammlung, EG, Seminarraum 1, 16:00–17:00]
(1. OG, Festsaal)
17.00-18.30
A5_DeepDive
Wissenschaftsfreiheit: Wie die Klimaforschung torpediert wird
A6_Workshop
Science Under Suspicion: How to Detect Fraudulent Studies
(in Englisch)
Joint WW & ECSJ Session
Meet the Editor – Erstkontakt mit Redaktionen
(EG, Seminarraum 5/6)
Science Insight
ab 18.30
ABENDPROGRAMM: „40 Jahre WPK“ Empfang und Buffet in Schloss Herrenhausen
(1. OG, Festsaal)
Freitag, 16. Oktober 2026: WISSENSWERTE
9.15-10.15
B1_Diskussion
Wem gehört die Wahrheit? Epistemische Autorität im Zeitalter der KI
(UG, Auditorium)
10.15-11.00
Pause & Fachausstellung WissensCampus
(1. OG, Festsaal)
11.00-12.30
B2_Deep Dive
Personalisierte Medizin – zwischen Heilsversprechen und Evidenz
In Kooperation mit dem VMWJ
Der Weltraum als Wirtschaftsraum: Der Satelliten-boom und seine Folgen
Diagnose: Ratgeberitis!? Der Trend zu Nutzwertthemen
Science Insight
12.30-14.00
Pause & Fachausstellung WissensCampus
(1. OG, Festsaal)
14.00-15.30
B5_Deep Dive
Gewalt und Aggressivität von Menschen mit psychischen Erkrankungen
Was macht KI mit dem Mediensystem?
Das Social-Media-Verbot für Kinder & Jugendliche und wie der Journalismus damit umgeht
Science Insight
15.30-16.00
Pause & Fachausstellung WissensCampus
(1. OG, Festsaal)
16.00-17.30
B8_Deep Dive
Umwelt trifft Wirtschaft: Was ist der Wert von Natur?
Digitale Zwillinge: Neuer Ansatz für klinische Studien?
B10_Diskussion
Wie berichten wir über Sozial- & Geisteswissenschaften?
Science Insight
WIE DAS PROGRAMM DER WISSENSWERTE ENTSTEHT
Die Programmplanung der WISSENSWERTE erfolgt in einer Kooperation zwischen dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund und der Wissenschaftspressekonferenz (WPK): Programmplaner Holger Hettwer von der WPK sammelt den Winter über Themenideen – auch im Dialog mit den wissenschaftsjournalistischen Verbänden WPK und VMWJ. So gibt es etwa im Januar/Februar regionale WPK-Stammtische, bei denen Ideen für die Konferenz diskutiert werden. (Dies ist übrigens der beste Zeitraum, um eigene Themenvorschläge einzuspeisen – gerne auch direkt an den Programmplaner.)
Bis März/April entsteht so eine rund 15-seitige Themenliste, die der Programmbeirat der WISSENSWERTE bei seiner jährlichen Sitzung intensiv diskutiert und priorisiert. Im Programmbeirat sind mehrheitlich erfahrene festangestellte und freie Wissenschaftsjournalist:innen aus allen Mediensparten und die wissenschaftsjournalistischen Lehrstühle vertreten, aber auch die Kommunikator:innen der Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen, die sich als Träger der Konferenz engagieren. Die letztliche Entscheidung über die Themen liegt bei der Programmplanung.
Dieses aufwändige Verfahren garantiert einerseits die größtmögliche Unabhängigkeit der Programmplanung. Zum anderen ermöglichen die vielfältigen Kontakte in unterschiedliche Zielgruppen, dass die Programmplanung eng verbunden bleibt mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen, die für den Wissenschaftsjournalismus essentiell sind.
Wir sind davon überzeugt, dass sowohl die intensive inhaltliche Vorbereitung als auch eine kontinuierliche professionelle Beobachtung des Wissenschaftsjournalismus zentrale Voraussetzungen dafür sind, hochwertige Programmvorschläge machen zu können, die in der Tiefe und Breite das abbilden, was sich die WISSENSWERTE-Zielgruppen von dieser europaweit einmaligen Branchenplattform erhoffen. Seit der Premiere 2004 konnte das Programmbüro weit mehr als 1.000 Referent:innen aus aller Welt für die WISSENSWERTE gewinnen – ein einmaliges internationales Netzwerk rund um den Wissenschaftsjournalismus.
WIE DAS PROGRAMM DER ECSJ 2026 ENTSTEHT
Das Programm der Europäischen Konferenz für Wissenschaftsjournalismus (ECSJ) entsteht in einem offenen und kooperativen Prozess, der von der Europäischen Föderation für Wissenschaftsjournalismus (EFSJ) gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen koordiniert wird. Die ECSJ2026 findet vom 14. bis 16. Oktober 2026 in Hannover statt, gemeinsam mit der WISSENSWERTE.
Die Planung begann mit einem Open Call zur Einreichung von Sessionvorschlägen, in dem Wissenschaftsjournalist:innen und Mitglieder der Wissenschaftsjournalismus-Community aus ganz Europa und darüber hinaus dazu eingeladen wurden, Ideen einzubringen. Der Aufruf für die ECSJ2026 lief vom 5. Januar bis zum 15. Februar 2026. Während dieses Zeitraums waren Einzelpersonen und Teams aufgefordert, über das offizielle Einreichungsformular Vorschläge für Podiumsdiskussionen, Workshops und andere Veranstaltungsformate einzureichen.
Die Vorschläge sollten zum übergeordneten Konferenzthema „Science Journalism for a World in Crisis“ passen und sich an einem der drei Konferenztracks orientieren:
- Trust & Accountability – Wie können Wissenschaftsjournalist:innen Vertrauen aufrechterhalten, Desinformation entgegentreten und Macht kritisch hinterfragen?
- Connections & Communities – Wie können internationale Zusammenarbeit, Community-Engagement und gemeinsame Ansätze helfen, globale Herausforderungen anzugehen?
- Craft & Change – Wie verändert sich das Handwerk des Wissenschaftsjournalismus – von klassischen Kernkompetenzen bis hin zu neuen Formen des Storytellings und innovativen Medienformaten?
Nach Ende der Einreichungsfrist werden die Vorschläge mit Unterstützung eines Gutachter:innenteams aus erfahrenen Wissenschaftsjournalist:innen bewertet. Sie helfen dabei, die stärksten und relevantesten Einreichungen zu identifizieren. Im Mai wird auf Grundlage dieser Bewertungen eine Auswahl an Sessions zusammengestellt.
Die endgültige Entscheidung über das Programm trifft anschließend das Programmkomitee der ECSJ2026. Es berücksichtigt die Empfehlungen der Gutachter:innen und stellt sicher, dass das Programm ausgewogen, vielfältig und repräsentativ für die zentralen Herausforderungen und Entwicklungen im Wissenschaftsjournalismus ist.
PROGRAMMBEIRAT DER WISSENSWERTE
- Dr. Thomas Bleich (ZDF/VMWJ)
- Holger Dambeck (SPIEGEL ONLINE)
- Dr. Veronika Hackenbroch (SPIEGEL)
- Christoph Herbort-von Loeper (Leibniz-Gemeinschaft)
- Dr. Rolf Hömke (vfa)
- Julia von Hummel (MC Services)
- Daniele Jörg (WDR Quarks)
- Holger Kapp (BASF)
- Rebecca Käppler (Klaus Tschira Stiftung)
- Christoph Koch (stern)
- Nicola Kuhrt (WPK)
- Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT)
- Dr. Daniel Lingenhöhl (Spektrum)
- Dr. Irene Meichsner (Freie Journalistin)
- Christina Merkel (Nürnberger Zeitung)
- Jens Rehländer (VolkswagenStiftung)
- Christina Sartori (Freie Journalistin)
- Stefan Schmitt (ZEIT)
- Volker Stollorz (SMC)
- Andreas Schütz (DLR)
- Prof. Holger Wormer (TU Dortmund)
PROGRAMMPLANUNG & KONTAKT WISSENSWERTE
WPK – Die Wissenschaftsjournalisten
Wissenschaftspressekonferenz e.V.
Iris Proff | Freie Journalistin
Holger Hettwer | Geschäftsführer
Rosenstr. 42-44, 50678 Köln
T 0221 / 33 77 17-11 M 0160 / 70 950 51
holger.hettwer@wpk.org
PROGRAMMARCHIV
Hier finden Sie die Programmübersichten vergangener Ausgaben der WISSENSWERTE.
