Das Social-Media-Verbot für Kinder & Jugendliche und wie der Journalismus damit umgeht

B7_Unterhausdebatte

Freitag, 16. Oktober | 14.00–15.30 | Schloss Herrenhausen 

  • Carina Frey
  • Alexander Mäder
  • Rainer Kurlemann
  • (RiffReporter)

Australien hat Ende 2025 ernst gemacht und eine Altersbeschränkung für die Sozialen Medien eingeführt. Millionen Konten auf Plattformen wir TikTok und Instagram sind seitdem für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gesperrt worden. Kurz darauf hat die französische Nationalversammlung ein Socia-Media-Verbot für unter-15-jährige auf den Weg gebracht. Der spanische Ministerpräsident will ein Verbot für Kinder unter 13 Jahren. Auch in Deutschland wird über eine Altersbegrenzung debattiert. Befürworter*innen führen den Schutz vor Mobbing und gefährlichen Inhalten an. Kritiker*innen betonen, dass YouTube, TikTok und Co nicht nur negative Seiten haben, sondern auch zur Information, zum Lernen und zum sozialen Austausch genutzt werden.

Tatsächlich bezieht ein Großteil der Jugendlichen aktuelle Nachrichten, Informationen zu gesellschaftlichen Themen und politische Informationen über die Sozialen Medien. Nicht ohne Grund sind die klassischen Medien mit ihren Angeboten dort vertreten. Was würde ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche für die Informationsbeschaffung junger Menschen bedeuten? Welche Folgen hätte es für den Journalismus? Wie können Journalist*innen junge Menschen anderweitig erreichen? Ist ein Verbot überhaupt der richtige Weg oder braucht es viel mehr Anleitung und Interesse durch Erwachsene?

Carina Frey, RiffReporter

Alexander Mäder, RiffReporter
Foto: Kai R. Joachim

Rainer Kurlemann, RiffReporter