Demokratiefeindlichkeit: Wie berichten wir über Sozial- und Geisteswissenschaften?

B10_Diskussion

Freitag, 16. Oktober | 16.00–17.30 | Schloss Herrenhausen

  • Hendrik Boldt, Redakteur, Science Media Center Germany (SMC)
  • Prof. Dr. Anna-Sophie Heinze, Professorin am Institut für Politikwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
  • Dr. Maria Mast, Redakteurin im Ressort Wissenschaft, DIE ZEIT
  • Dr. Axel Salheiser, Wissenschaftlicher Leiter des IDZ und Bereichsleiter Rechtsextremismusforschung und demokratische Kultur in Thüringen, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena
  • Prof. Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund / Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC) [Moderation]

Immer mehr Menschen in Deutschland wählen rechts. Doch welche Faktoren treiben diese Entwicklung an? Antworten darauf liefern Disziplinen wie Politikwissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie. Im klassischen Wissenschaftsjournalismus kommen Expert:innen aus diesen Bereichen jedoch vergleichsweise selten zu Wort.

Ein gemeinsames Projekt des Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC) und des Science Media Center untersucht deshalb, wie Sozial- und Geisteswissenschaften systematischer in die Berichterstattung einbezogen werden könnten. Dabei geht es auch um die Frage, wie Journalist:innen die Relevanz, Qualität und Reputation wissenschaftlicher Arbeiten aus diesen Disziplinen bewerten können.

Wir diskutieren mit Expert:innen aus Wissenschaft und Medien über die Ursachen des aktuellen Rechtsrucks in Deutschland. Und darüber, wie der Wissenschaftsjournalismus darüber berichten kann und sollte.

Prof. Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund / Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC) [Moderation]