Wissenschaftsfreiheit: Wie die Klimaforschung torpediert wird
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Donnerstag, 15 Oktober | 17.00–18.30 | Schloss Herrenhausen
- Prof. Dr. Martin Keller, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft
- Prof. Dr. Herman Lotze-Campen, Leiter der Abteilung Klimaresilienz, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
- Prof. Dr. Anna Possner, Professorin für Wolkenphysik im Klimasystem, Goethe-Universität Frankfurt
- Dr. Stefan Schmitt, Redakteur im Ressort Wissenschaft, DIE ZEIT
- Dr. Susanne Götze, Redakteurin im Wissenschaftsresort, DER SPIEGEL
Die Wissenschaftsfreiheit steht unter Druck – das war Kernthema der #WW25. Nun drehen wir die Diskussion weiter: In den USA torpediert Donald Trump seit seiner Amtseinführung die Klimaforschung. Das Budget der nationalen Wetterbehörde NOAA hat die US-Regierung drastisch gekürzt und die Arbeit am National Climate Assessment gestoppt. Das Institut für Atmosphärenforschung NCAR will Trump ganz zerschlagen. Und im Februar 2026 erkennt die US-Regierung nicht mehr an, dass Treibhausgase schädlich für Gesundheit und Umwelt sind.
Auch in Deutschland greift die AfD die Klimaforschung vermehrt an, nennt sie ideologisch und säht Zweifel an ihrer Unabhängigkeit. 2025 hat die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg gefordert, die staatliche Förderung für das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung einzustellen. Nimmt sich die Partei ein Beispiel an Trumps Klimakurs? Und welche Folgen könnte das haben?

Dr. Susanne Götze, Redakteurin im Wissenschaftsressort, DER SPIEGEL [Moderation] Foto: Sascha Hilgers
